§ 7. Der Luftwiderstand abhängig von der Geschoßform und -größe. 21 Glieder dritter Ordnung gleich Wx, die Längskomponente bis auf Glieder zweiter Ordnung gleich W, wenn mit W der zu x=0 gehörige Wert des Luftwiderstandes bezeichnet wird. Das Entsprechende gilt für die Ver- zögerung w durch den Luftwiderstand. α= Zur Prüfung des Satzes über das Widerstandszentrum kann man die Kummerschen Versuche heranziehen. Für eine Granate der Mantel- höhe 112,5 mm, dem Radius 37,5 mm, der Spitzenhöhe (halbes Ellipsoid) 47,5 mm fand Kummer für den Abstand des Angriffspunktes vom Boden: Σ=110 108 106 104 102 100 mm den Winkel a = 18 Die Beziehung zwischen denn diese Formel gibt für 21 23 25 30 32 Grad. und & läßt sich angenähert ausdrücken durch: = 1 54 116 - Σ 108 106 23,23 104 mm 25,45 Grad. Σ= 110 α= 18 20,78 Eine bessere Übereinstimmung kann bei diesen schon nicht mehr kleinen Winkeln nicht erwartet werden, auch sind die Kummerschen Werte für x wohl nur auf ganze Grade genau. Die Widerstandsfläche ergab sich bei geradem Flug gleich F (cosw.) · på π, wo r² der Geschoß-Querschnitt, F (cosw.) ein Mittelwert von F (cos w) an allen Stellen der Spitze ist, der sogenannte ,,Spitzen"- oder Form- faktor, der in der Regel mit i bezeichnet wird. Bezeichnet jetzt f den Querschnitt, so ist fi die Widerstandsfläche. Der von der Geschwin- digkeit v abhängige Widerstandsdruck sei f(v). Diesen liefert die Wider- standstabelle. Der Widerstand ergibt sich daraus vermittelst W = fif(v) W (11) und die Verzögerung w= vermittelst m fi w= ·†(v). m m (12) Der hier auftretende Divisor heißt die Querdichte; ebenso der G f Faktor das Quergewicht (Querschnittsbelastung). f fi m Je größer die Querdichte, je kleiner die Verzögerung. Der Faktor werde mit c bezeichnet, und soll der Geschoßfaktor heißen. Die Verzögerung des Geschosses ist also cf(v). Die obige Berechnung der Widerstandsfläche kann nur als eine An- näherung angesehen werden, da sie auf der unzutreffenden Annahme der Addierbarkeit der Widerstände beruht. Das Unzulängliche geht auch aus