10 Zweites Kapitel. Die wirkenden Kräfte. S = denn am Anfang für SS, soll auch sein. Erweitert man die integrierte Gleichung mit e2vit. dt, so steht links das Differential von e2vit. (S — So); also wird e²vit (S - So) =[e2vit. d S. - - Die Inte- grationskonstante ist 0, weil für t=0 SS。 werden soll. Trennt man die reellen und imaginären Teile, so erhält man (X-Xo) cos 2 vt (Y-Yo) sin 2 vt = (cos 2 vt dx - sin 2 vt· dY) √(cos · X - • (X — X¸) sin 2 vt + (Y — Yo) cos 2 vt =) [sin 2 vt · d X + cos 2 v t · d Y) oder auch: - • X-X = cos 2 vt (cos 2 vt dx - sin 2 vt d Y) Xo Y — Yo • + sin 2 v t√ (sin 2 v t • d x + cos 2 v t · d Y) —— - sin 2 v t/ • (cos 2 vt dx - sin 2 vt dY) • +cos 2 vt (sin 2 vt dx + cos 2vt · dY). Geht man von der Gleichung: — So) e 2 vit = √e 2 vit d= (S- - zu der Ungleichung der absoluten Beträge über, so erhält man │S - S。≤G‒ Sol, - d. h. für die Äquatorealprojektion gilt der Satz: In der für Coriolis-Be- schleunigung berichtigten Bahn entfernt sich der Punkt nicht weiter vom Anfangspunkt O als höchstens um die Bogenlänge der unberechtigten. Danach kann man die Größe des Fehlers abschätzen, den man durch Ver- nachlässigung der Coriolis-Beschleunigung begeht. Wir bilden einen möglichst ungünstigen Fall, indem wir einen Schuß in der Äquatorebene abgeben, so daß für die Flugbahn immer Z = 0 ist. Die Flugbahn ist dann mit ihrer Äquatorealprojektion identisch und der obige Satz, bezogen auf die ganze Flugbahn OP° lautet: Die Schuß- weite der berichtigten Flugbahn ist höchstens gleich der Bahnlänge der unberichtigten. Ist x die Schußweite der unberichtigten Flugbahn, so werden wir einen zu großen Bogen bekommen, wenn wir die Flugbahn als Parabel ansehen, die die Bahn am Ende tangiert. Für einen Parabelbogen 8° mit der Sehne x findet man bekanntlich mit elementaren Mitteln (vgl. §15 [18]) So 20 · π tgw° • sec w° +1tg (7 2. tg w° + 2