Ruhe und Bewegung im fließenden Raume. 33 tiefung der Naturbetrachtung zur Folge haben. Ich verinnerliche sozusagen unsere Naturanschauung dadurch, daß ich die sub- jektive (ideale) Dimension der Zeit ganz offen in die Untersuchung der sinnlichen Erscheinungswelt hineintrage. Die Naturwissen- schaft wird auf solche Weise durchgeistigt, sie wird zu einer ob- jektivierten Psychologie und objektivierten Logik. Umgekehrt aber trage ich zugleich die sinnliche Naturanschauung in die Psy- chologie und Logik hinein, um die Begriffe derselben von ihrer Nebelhaftigkeit zu befreien. Der Begriff vom fließenden Raume soll sich dieser wechselseitigen Durchdringung von Natur- und Geisteswissenschaften, also einer einheitlichen Weltauffassung dienstbar machen. Ist ja die Annäherung einer einheitlichen Weltanschauung das erhabenste Ziel, das sich der menschliche Ver- stand zu stecken vermag. Palágyi, Weltmechanik. 3