Art. 96-98. 201 demnach sind die Tensoren Ao (1+2) A So(1+2 einander gleich, was zu beweisen war. 96. Satz: Die gebundenen Tensoren bilden ein singuläres Zahlen- system, in welchem die Differenzen der Vektoren (uneigentlichen Ten- soren) singulär sind. und 40.1+0.24 S。. .1+0.2 Beweis folgt aus 68, 90, 91, 94, 95. 97. Der gebundenen Tensorenrechnung entspricht in der pro- jektiven Geometrie eine gebundene Wurfrechnung. Man erhält diese aus jener, indem man eine beliebige Ebene zur uneigentlichen wählt. Die an einen Punkt S und eine nicht durch ihn gehende Ebene E, die aber hier für alle Würfe dieselbe ist, gebundenen Würfe repräsen- tieren diejenigen Kollinearitäten, in welchen S und jeder Punkt von E sich selbst entspricht. Zwischen der freien und der gebundenen Wurf- rechnung bestehen, ebenso wie bei den entsprechenden Tensorenrech- nungen, zwei wesentliche Unterschiede: für die freie Wurfrechnung gelten die Gesetze B und C, d. h. die Abwesenheit singulärer Zahlen und das kommutative Gesetz der Multiplikation (letzteres wenigstens, wenn der Pascalsche Satz gilt), für die gebundene Wurfrechnung be- stehen beide Gesetze nicht. a с 98. Der wesentlich neue Gesichtspunkt, unter dem in den vor- stehenden Untersuchungen das Rechnen mit Verwandtschaften be- trachtet wurde, besteht in der Auffassung von Systemen von Ver- wandtschaften als Zahlensystemen, welche früher nur als Gruppen angesehen wurden. Dazu war die Aufstellung von jedesmal zwei verschiedenen Kompositionsarten erforderlich, die den bekannten Ge- setzen der Addition und Multiplikation, insbesondere den distributiven Gesetzen genügen. Und zwar erhielt man ein Zahlensystem aus einer Gruppe von Elementen a, b, c, ..., für welche eine als Addition a + b aufgefaßte Komposition besteht, indem man die Quotienten b der Elemente der Gruppe als Elemente des Zahlensystems ein- führte. Die Multiplikation derselben ergibt sich dann aus a a b • + die Addition aus der Addition in der Gruppe, also aus b a+b с b с C a с - ;