166 III. Projektive Geometrie. Also folgt aus zunächst {ΑΒΓ}={Α΄ Β΄ Γ΄, (ABC) = (A'B'C'), also (58) A'ABC B' BCA = C'CAB, = also (II 149 S. 135) A'ABг Β΄ΒΓΑ Γ’ΓΑΒ und umgekehrt. 62. Satz: Eine imaginäre Ebene (ABI) kann stets durch ein Tripel {P} eindeutig repräsentiert werden, von dem eine ge- gebene Ebene der Geraden [AB] ist. Beweis: Man konstruiere TT, P aus dann ist = = ΠΒΓΑ – ΩΑΒΓ, ΡΓΑΒ = ΩΑΒΓ; = : {ABг} = {SπP} (nach 61) und die Ebenen T, P ergeben sich eindeutig (II 118 S. 112 und 149 S. 135). 63. Satz: Haben vier Gerade ABCD mehr als zwei, also beliebig viele Transversalen, so ist der Wurf der vier Schnittpunkte auf jeder Transversalen derselbe. Beweis: Sind ABCD, A'B'C'D', A" B" C"D" die Schnittpunkte von ABCD mit drei Transversalen 6, 6, 6", und sind A'B°C°D" die Schnittpunkte von [A'D″] mit den vier Ebenen {GA'}, {GB'}, {GC'}, {GD'}, so ist A'B'C'D' λ A'B° C° D" λ A"B"C"D" also (II 140 S. 130) A'B'C'D' = - A" B"C"D". 64. Definition: Haben vier Gerade ABCD mehr als zwei, also beliebig viele Transversalen, so heißt der Wurf der vier Schnitt- punkte irgend einer Transversalen Wurf der vier Geraden ABCD. 65. Satz: Zwei imaginäre Gerade ABC, A'B'C' sind identisch, wenn und nur wenn die vier Würfe A'ABC, B'BCD, C´CAB existieren und gleich sind. Beweis: Ist die Bedingung erfüllt und sind ABCA'B'C' die sechs Schnittpunkte. von ABCA'B'C' mit irgend einer der dann existierenden Transversalen, so folgt (62): A'ABC B' BCA = C'CAB, also (58) (ABC) = (A'B'C'), = :