154 III. Projektive Geometrie. nur Punkte P= (xy00) mit ganzzahligen Koordinaten x, y erhält. Es ist zu zeigen, daß man jeden beliebigen Punkt dieser Art durch bloße Harmonien erhält. Es seien zunächst x und y einerlei Zeichens; man kann dann beide positiv annehmen. Ferner kann man der Kürze halber xy voraussetzen; die entgegengesetzte Annahme läuft auf eine Vertauschung von A, und A₁ hinaus. X Man entwickele in den Kettenbruch y (0) N(0) 0 Z10) 1 1 N10 1 Z21 ND und bestimme die Näherungswerte*) desselben: (0) 1 a₁ + 1 a₁+ 1 a₁+ 1 a₁+1 1 ' 2 Dann ist bekanntlich allgemein 1 aq + = 1 а q + Z2 -(0) = + 1 Ag + " Z(-1) αν N(-1) 1 αχ + ξ a b' also der komponierte Bruch + av - X y a + c b + d - (0) Zai 1 1+0 1 1+0 1+1' 3 +1 -(0) 1 a₁ + (k-1) - demnach ergibt sich für § = 1 jeder Näherungswert aus zwei vorher- gehenden durch „Komposition", d. h. durch Bildung des Bruches aus der Summe der beiden Zähler und der Summe der beiden Nenner, z. B. 1 + - Z + § Z(k − 2) ακ " " ak-1 N(k-1) + §N(k − 2) ak ak-1 2 1+0 1+1 a₁ + 1' 2α₁+1 (a₁ + 1) + a,' ZD N{" 9 α b + 1 αν und zwar wird bei der Komposition erstens der unmittelbar vorher- gehende, etwa, und zweitens derjenige letzte vorhergehende, etwa verwendet, für welchen zwischen und liegt. Es wird d x gebildet. Liegt nun zwischen У 1 a₁ +1' *) Vgl. des Verfassers Aufsatz: Über Näherungswerte und Kettenbrüche, Crelles Journal Bd. 115 (1895) p. 221 ff. und Netto, Über Näherungswerte und Kettenbrüche, Crelles Journal Bd. 125 (1903) p. 34 ff.