Art. 6-17. 57 D Dieser Satz ist unabhängig von den vorhergehenden Grundsätzen und Definitionen. Denn man bezeichne z. B. als „Punkte" die Qua- drupel von vier teilerfremden ganzen Zahlen (x, , y, z, t), die nicht alle O und deren letzte, t, gleich 0 oder 1 ist. Ein Quadrupel (kx, ky, kz, kt) definiere für alle ganzen Zahlen k0 denselben Punkt. Als „Gerade" der „Punkte“ (x, y, z, t), (x', y', z', t') bezeichne man die Gesamtheit der in ( x + k' x', ky + k'y', kz+k' z', kt + k't') für alle ganzen Zahlen k, kenthaltenen ,,Punkte". Dann bestehen offenbar die Grundsätze und Defi- nitionen 2, 4, 7, 8, 9, aber nicht 11, da z. B. die Punkte A (0001), B (1101), C(1301), D= (3101), E = (2201), F = (1303) wie in 11 liegen, aber F kein „Punkt“ in dem hier festgesetzten Sinne ist (s. Fig.) = = = A - 12. Satz: Es ist (ABC)= {ACB}. Beweis: Ist D ein Punkt von {ABC), existiert also E, so daß ABE CDE=0 ist, so ist D auch Punkt von (ACB), denn es existiert (nach 11) ein Punkt F so, daß ACF BDF = 0 ist. 13. Satz: In {ABC) sind alle Permutationen gestattet. Beweis aus 10 und 12. : B - F E 14. Satz: {ABC} enthält [AB]. Beweis: Ist D ein Punkt von [AB], also ABD = 0, dann ist ABE CDE = 0 für ED, also D ein Punkt von {ABC). Folgerung aus 4, 13, 14: {ABC} enthält [BC], [AC], A, B, C. 15. Satz: Ist D ein Punkt von {ABC), dann C von {ABD}. Beweis: Es existiert E so, daß ABE = CDE 0 ist, also auch so, daß ABEDCE=0 ist, d. h. C liegt in (ABD). - Folgerungen: 1) Es liegt auch B in {ACD), A in (BCD). Bezeichnet man diese Lage mit ABCD = 0, so sind hierin also alle Permutationen gestattet. - 0, dann ABCD = 0. = 2) aus 14: wenn ABD 16. Satz: Sind D, E Punkte von {ABC), dann A von {CDE}. Beweis: Es existieren (9) F und G so, daß CDF ABF = 0, CEGABG 0 ist. Also ist (7) [AG] = [AB], [CG]=[CE], also DCF = AGF = 0, und (11) DAH = CGH = CEH = 0, d. h. A Punkt von {CDE}. = 17. Satz: Sind D, E, F drei Punkte von {ABC} und DEF÷0, dann ist jeder Punkt G von {ABC} Punkt von {DEF}. Beweis: Aus ABCD-ABCE = 0 folgt (16) ABDE = 0, aus -