Größensysteme. 141–147. 47 145. Satz: Ein gewöhnliches imaginäres (d. h. i enthaltendes) Zahlensystem ist nicht linear zu ordnen. Beweis: Setzt man i>0 oder <0, so folgt durch Multipli- kation mit in beiden Fällen - 1>0, was unmöglich ist. i 146. Satz: Ein gewöhnliches imaginäres Zahlensystem ist nicht überplanar zu ordnen. Beweis: Es bestimmen 0, 1, i ein planares Teilsystem, da sie (nach 145) keinem linearen Teilsystem angehören können. Da nicht alle Zahlen des Systems diesem planaren Teilsystem angehören sollen, sei a eine von den nicht dazu gehörigen. Dann bestimmen 0, 1, i, a ein überplanares (eigentliches oder uneigentliches) Teilsystem, in welchem z. B. (0, 1, i, a) > 0 ist. Dann folgt entweder: oder es folgt: (0, i, — 1, ia) > 0, (0, i, — 1, ia) <0, je nachdem, ob i zu den Multiplikatoren gehört, welche die Ordnung erhalten oder zu denen, welche sie umkehren. Die nochmalige Mul- tiplikation mit i ergibt in beiden Fällen (0, −1, −i, — a) > 0 gegen 65. 147. Satz: In einem gewöhnlichen reellen Größensystem kann die Existenz der Quadratwurzeln aus positiven Größen ohne Benutzung der Meßbarkeit bewiesen werden. a - Beweis: Es sei a > 0 (und <1, da man sonst nehmen könnte*)); dann ist x² — ɑ für alle nichtnegativen Größen x eines relativ dichten Teilsystems des Systems teils negativ (wie für x = 0), teils nicht- negativ (wie für x = 1). Man bezeiche mit die ersteren Größen, x für welche x²- a<0, mit ≈ die letzteren, für welche 2-a≥ 0, und definiere eine Größe z durch die Ungleichungen < x < x. · Diese sind zulässig, da die aus ihnen folgenden x < richtig sind. Denn aus würde 0 > x² — a ≥ x² — a > 0 folgen. x Die Bestimmung von x ist nach 18 eindeutig, da die Größen x, relativ dicht liegen. *) Nachdem für a <1 die Existenz von Va nachgewiesen, kann für a 1 1 Va= 1 (V V a gesetzt werden, denn es ist in der Tat a 2 1 a - a.