42 1. Grundlagen der Arithmetik. D 131. Grundsatz der relativen Dichte: Eine geordnete Menge enthält ein gewöhnliches (s. 128) Größensystem als relativ dichte Teilmenge. 132. Satz: Gilt in einem linearen Größensystem der Grundsatz D, so folgt: Von jeder gegebenen Größe 0 des Systems ist ein reelles Vielfaches größer als jede gegebene Größe; d. h. wenn a 0, x gegebene Größen sind, so existiert eine reelle Größe k so, kax ist. daß Beweis: Liege zwischen x und x + 1 die reelle Größe h, und zwischen und a die reelle Größe k, so folgt x 0, und man setze a > 0, wenn der erste Koeffizient a > 0 ist. Nunmehr gelten offenbar 52, 126, also auch B (nach 127). Aber D gilt nicht; denn es gibt kein reelles Vielfaches von x größer als y, weil stets kx y0 ist. Es muß noch gezeigt werden, daß in dem Systeme die Division ausführbar ist, d. h. nicht nur B gilt (s. o.), sondern auch die Reziproken existieren. Die Größe (Co + c₁ x + C₂ x² + · · ·) xm yn, wo die c nur von y abhängen, hat die Reziproke: y¯" x¯m (do + d₁x + d²x² + · · ·), ་ = codo = 1 cod₁ + c₁d' = 0, cod₂+cd+cą do" = 0 = *) Man darf nicht (wie Hilbert, Grundlagen der Geom., 1899, p. 74) λ - 1 annehmen, da sonst die Anordnungsgrundsätze nicht erfüllt wären. In der zweiten Auflage setzt Hilbert = 2.