24 I. Grundlagen der Arithmetik. 80. Definition: Die Menge der positiven ganzen Zahlen und jede Menge, deren Dinge den positiven ganzen Zahlen eindeutig zuzuordnen sind, heißt „abzählbar" *). Eine eigentliche Teilmenge aufeinander- folgender ganzer Zahlen 1, 2, 3, ..., k, und jede Menge, deren Dinge den Zahlen einer solchen Menge eindeutig zuzuordnen sind, heißt,,end- lich". Abzählbare und endliche Mengen sind linear geordnet. 81. Definition: Durch die Gleichung: 1 und die Forderung, daß das assoziative Gesetz (bc)d = b(ed) und die distributiven Gesetze (b+c)ebe + ce, auch bestehen sollen, wenn b, c, d nicht alle von 1 f verschieden sind, wird eine zu a „reziproke" a 82. Satz: Ist a singulär, so ist die reziproke Beweis: Es existiert b so, daß ab 0 ist. = 1 Zahl + kb, wo k ganz, eine Reziproke von a. a Für gilt B, denn aus a a. und aus a 1 a b b' folgt a (a 1 a = 83. Satz: Ist a nichtsingulär, so ist die Reziproke eindeutig bestimmt und genügt (außer A) den Gesetzen 45, 46, 50, 72, B. Beweis: Sie ist eindeutig, denn ab Es ist ferner: a ( a) – (a −1 ) · = a 1 b) a ==== a = a = e(b+c) = eb + ec 1 oder f oder a definiert. 1 a 1 α = . Zahl 1 a a nicht eindeutig. Demnach ist jede 1 a 1ab' gibt b = b'. 1 a. 1, also (b) d. h. b = l'; b = b' — folgt b ( a) = b' ('. a) d. h. b — b´. - = a a a + c a 1 = (b 1 + c ) a, also: (b+c) a b a a a *) Zuerst eingeführt von G. Cantor, Journ. f. Math. 77 (1873), S. 258. = a Es gilt 72; denn es ist (b+c) 1) a = b+c) (a) = b ( a) + c ( a ) − (b 1 ) a + (c-1) a = a a = 1.